Klasse AM (Roller)

Zweirädrige Kleinkrafträder (auch mit Beiwagen) mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ oder einer maximalen Nenndauerleistung bis zu 4 kW im Falle von Elektromotoren.

Krafträder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³, die zusätzlich hinsichtlich der Gebrauchsfähigkeit die Merkmale von Fahrrädern aufweisen(Fahrräder mit Hilfsmotor).

Dreirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ im Falle von Fremdzündungsmotoren, einer maximalen Nutzleistung von nicht mehr als 4 kW im Falle anderer Verbrennungs-motoren oder einer maximalen Nenndauerleistung von nicht mehr als 4 kW im Falle von Elektromotoren; bei vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen darf darüber hinaus die Leermasse nicht mehr als 350 kg betragen, ohne Masse der Batterien im Falle von Elektrofahrzeugen.
Mindestalter:
16 Jahre
Eingeschlossene Klassen:
keine
Ausbildung:
Theorie
12 Doppelstunden Grundstoff
 2 Doppelstunden Zusatzstoff
Praxis
Grundausbildung, keine Sonderfahrten
Prüfung:
Theorie
30 Fragen (20 Grund- und 10 Zusatzstoff)
maximal 10 Fehlerpunkte
Praxis
45 Minuten (mindestens 25 Minuten Fahrzeit)

Besonderheiten bei der Motorradprüfung

Seit 1.Mai 2014 muss jeder Bewerber für die Klasse A, A1, A2 oder AM geeignete Motorradschutzbekleidung bei der praktischen Prüfung tragen. Die Schutzkleidung ist in der Praxis auch während aller Ausbildungsfahrten zu tragen.

Die Motorradschutzbekleidung besteht aus:
  • passendem Motorradhelm,
  • Motorradhandschuhen,
  • eng anliegender Motorradjacke,
  • Rückenprotektor, falls nicht in Motorradjacke integriert,
  • Motorradhose,
  • Motorradstiefeln mit ausreichendem Knöchelschutz.

Problematisch ist, dass keine verbindliche Norm für die Schutzbekleidung genannt ist. Aus Sicherheitsgründen sollte bei der Anschaffung der Schutzkleidung darauf geachtet werden, dass nur ein nach ECE-R 22/05 geprüfter Motorradhelm verwendet wird und die Protektoren eine CE-Prüfung (Norm 1621-2) haben.

Für Besitzer eines Motorradführerscheins ändert sich nichts!

Welche Motorradschutzausrüstung man beim Zweiradfahren im Alltag benutzt ist in großem Maß eine persönliche Entscheidung. Der Gesetzgeber regelt nur das Mindestmaß an Schutzausrüstung.
Du bist neugierig geworden und brauchst mehr Informationen?
Dann ruf uns doch einfach an!
Kontakt
  • Fahrschule Jens Stoll

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Öffnungszeiten
  • Mo 08:00 - 10:00 Uhr
  • Di, Mi und Do 17:00 - 18:30 Uhr
Theorieunterricht
  • Di, Mi und Do 18:30 - 20:00 Uhr
  • Mi 20:00 - 21:30 Uhr (nur Motorrad­unterricht)
  • Mi und Fr 09:00 - 10:30 Uhr